Erfolgreiche Jungforscherinnen

Am 7. April fand der Landeswettbewerb Jugend forscht Sachsen-Anhalt in einer Online-Veranstaltung statt, die vom Technologiepark Weinberg- Campus Halle ausgetragen wurde.

In diesem Jahr traten 62 Schülerinnen und Schüler, die sich zuvor in den 3 Regionalausscheiden des Landes durchgesetzt hatten, in sieben Fachbereichen mit 41 Projekten in diesem Wettbewerb an. Inhaltlich beschäftigten sich die Jungforscher und Jungforscherinnen mit vielen aktuellen Themen aus Umwelt, Technik und Informatik.

Lenja Bernert und Lena Kagelmann vom Hildebrand-Gymnasium Stendal gingen im Fachgebiet
Biologie an den Start. Im Zusammenhang von Energiebetrachtungen, ergab sich im Unterricht für die
beiden Mädchen die Überlegung, wieviel Zucker in bestimmten Lebensmitteln enthalten ist. Gesunde
Ernährung bedeutet nämlich auch, den Zuckerkonsum, der in Deutschland im Durchschnitt bei 150g
pro Person am Tag liegt, auf ein Drittel zu reduzieren.

Der Frage, inwiefern ein unterschiedlicher Süßegrad überhaupt wahrgenommen wird, widmeten sich
die beiden Schülerinnen in ihrem Projekt „Das Süßeempfinden des Menschen“. Dazu wurde getestet,
ob Mitschüler unterschiedliche Süßegrade von Tee voneinander unterscheiden können. Die
Ergebnisse wurden unter wissenschaftlichem Aspekt ausgewertet und beurteilt und in einer Arbeit,
die digital eingereicht wurde, zusammengestellt. Damit erreichten Lenja und Lena den 1. Platz in der
Sparte Schüler experimentieren. Die Jury lobte die Arbeit der beiden Jungforscherinnen in einer
Laudatio und hob den großen Datenumfang hervor.

Angesichts der großen Herausforderungen, die coronabedingt den Wettbewerb beeinträchtigten, ist
die Beharrlichkeit und Sorgfalt bei der Verfolgung der Zielstellungen sehr hoch zu loben. Nicht nur in
technischer Sicht mussten neue Wege beschritten werden, sondern auch die langen Zeiten des
Distanzunterrichts erschwerten die gemeinsame Experimentier- und Forschungsarbeit. So konnten
sich Lenja und Lena über den Sonderpreis der Landtagspräsidentin in Höhe von 150 € als
Anerkennung ihrer Mühen, freuen.

Neben der erfolgreichen Platzierung und Prämierung gehört aber auch das Sammeln von
Erfahrungen, von der Ideenfindung über die Verwirklichung des Projektes bis letztlich zur
Präsentation der Ergebnisse im Jurygespräch zu einem unschätzbaren Gewinn für jeden Teilnehmer.

Unsere Forscherinnen in der Zeitung

error: Inhalt ist kopiergeschützt !