Das Rudolf-Hildebrand-Gymnasium hat eine lange und prestigreiche Geschichte. Im Folgenden werden Sie etwas zum Namensgeber Rudolf Hildebrand und zur Geschichte unseres Schulgebäudes erfahren.

Geschichte der Schule

Am 04. April 1911 fand die feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes der Mädchenschule am Mönchskirchhof statt.

Seit dieser Zeit erlebte dieses Haus eine wechselvolle und bewegte Geschichte:

Der Namensgeber: Rudolf Hildebrand

rudolf-hildebrand

Dr. Rudolf Hildebrand

Professor für neuere deutsche Literatur und Sprache an der Universität Leipzig

geb. 13 März 1824 Leipzig
gest. 28 Oktober 1894 Leipzig

Biographie (Auszug):

  • in Leipzig als Sohn eines Schriftsetzers geboren
  • besuchte zunächst die "Naumannschen Schulanstalt" (eine Privatschule für ärmere Bevölkerungsschichten)
  • 1836 wechselte er zu Thomasschule und begann nach dem Abschluss zunächst ein Studium der Theologie
  • später der Philosophie und Philologie an der Universität Leipzig
  • dort befasste er sich insbesondere mit dem Studium der neueren, namentlich germanischen Sprache
  • 1848 wurde er Lehrer für Deutsch und alte Sprachen an der Thomasschule an der er 20 Jahre wirkte
  • schrieb bereits im Kindes und Jugendalter:
    • Gedichte und Lieder in Latein, Griechisch, Französisch und Deutsch
    • dt. Lustspiele über die Schulzeit
  • 1852 Beginn seiner Lebensarbeit
    • Korrektur und stiller Mitarbeiter an Grimms Wörterbuch der neuhochdeutschen Literatursprache
  • neben Lehrtätigkeit und Wörterbucharbeit
    • "Zeitschrift für deutschen Unterricht"
    • 1867 Werk: "Vom dt. Sprachunterricht" enthielt Vorschläge für einen inhaltsreichen, lebendigen Spachunterricht
  • 1869 Außerordentlicher Professor für neuere dt. Sprache und Literatur an der Uni Leipzig
  • 1874 Ordentlicher Professor für neuere dt. Sprache

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